Nutzenversprechen und Angebotsmessaging für Coaches - Palmen am Sandstrand

Nutzenversprechen für Coaches: 3 Schritte zum unwiederstehlichen Angebot

Es ist dieser eine Satz ganz oben auf der Salespage. Die Überschrift, die dafür sorgt, dass die richtigen Menschen sich das Angebot genauer anschauen wollen. Dein Nutzenversprechen!

Dieser Satz hat mir schon oft Bauchschmerzen gemacht – und auch meine Kundinnen struggeln da regelmäßig. Denn wir wissen zwar, was an unserem Angebot toll und lebensverändernd ist, stecken aber oft so tief drin, dass wir zu ausufernd werden, es zu kompliziert machen und den Effekt, den wir erreichen wollen – Begeisterung und Neugierde entfachen – nicht erreichen.

Dabei kann es eigentlich ganz einfach sein, wenn wir auf den Punkt bringen, was die Kund*innen davon haben. Hier das Beispiel einer meiner Kundinnen:

Nutzenversprechen Beispiel - Header Stefanie Schaefer

Stefanies Nutzenversprechen ist, dass deine Website an nur einem Tag fertig ist. Das bringt es auf den Punkt und ist attraktiv. Und der Angebotsname spricht auch für sich: Onepager in one day!

Ich nehme an, du weißt, wie wichtig es ist, dass du deine Angebote auf den Punkt bringst, damit deine potenziellen Kund*innen sofort verstehen, was du ihnen bieten kannst?

Aber wie genau schaffst du das?

Du willst, dass deine Coaching-Angebote nicht nur gesehen, sondern für deine Lieblingskund*innen auch unwiderstehlich werden.

Da kommt das Nutzenversprechen ins Spiel. Denn es ist die Grundlage für ein prägnantes Angebots-Messaging und dein Angebotsversprechen – und ich hab dir auch noch einige Beispiele mit gebracht, damit es für dich anschaulicher wird.

Wir tauchen in diesem Artikel tief in die Themen Nutzenversprechen, Werteversprechen, Ergebnisversprechen und Angebots-Pitch ein und ich zeige dir genau, wie du über dein Coaching-Angebot sprechen (oder schreiben) kannst, damit der Wert für deine Kund*innen wirklich klar wird – was dazu führt, dass es gekauft wird. YES!

Was ist ein Nutzenversprechen und warum ist das überhaupt wichtig?

Ein Nutzenversprechen (oft auch Value Proposition genannt) ist eine wirklich klare und treffende Aussage darüber, welchen konkreten Nutzen deine Kund*innen von deinem Coaching erwarten können. Also nicht sowas wie “Ich bringe Frauen in ihre Kraft” oder “Ich helfe dir, glücklicher zu sein”…

Es geht darum, die konkreten Vorteile deines Angebots so zu formulieren, dass sie sofort ins Auge springen und überzeugen. Dein Nutzenversprechen muss folgende Frage beantworten, die wirklich ALLE deiner potenziellen Kund*innen haben:

“Was habe ich davon?”

Warum ist das so wichtig?

Ganz einfach: Nur wenn deine potenziellen Kund*innen verstehen, was dein Angebot ihnen bringt, sind sie bereit, dir Geld zu geben. Logisch, oder?

Dein Nutzenversprechen ist daher ein entscheidender Schlüssel, um die Aufmerksamkeit deiner potenziellen Kund*innen zu gewinnen und sie überhaupt zum darüber Nachdenken zu bringen, ob sie in dein Angebot investieren wollen.

Auf der Salespage bringt der Header die Menschen dazu, weiter zu scrollen und sich die Details anzuschauen. Wenn du einen Newsletter schreibst, ist der Betreff entscheidend, ob deine Mail gelesen wird.

Dein Nutzenversprechen entscheidet darüber, ob potenzielle Kund*innen sich für dein Angebot interessieren – oder eben nicht.

Dabei gilt: Je konkreter dein Versprechen ist, desto besser!

Ein Beispiel: Statt zu sagen „Ich helfe dir, deine Ziele zu erreichen“ könntest du sagen „Ich unterstütze dich dabei, innerhalb von drei Monaten deinen Umsatz um 20 % zu steigern“. (Das versprichst du natürlich nur, wenn es realistisch ist.) Aber merkst du den Unterschied?

Es geht darum, den Nutzen wirklich greifbar zu machen.

Im folgenden Leitfaden werden wir uns anschauen, wie du ein catchy Nutzenversprechen, ein authentisches Werteversprechen, ein attraktives Ergebnisversprechen und daraus dann einen verkaufsfördernden Angebots-Pitch formulierst.

Bevor wir reinstarten, lass’ uns aber erst einmal kurz die Begriffe klären.

Versuch der Abgrenzung: Nutzenversprechen, Werteversprechen, Ergebnisversprechen und Pitch

Die Begriffe werden oft synonym verwendet und egal, wie es benannt ist, das Ziel ist immer, eine prägnante Aussage zu formulieren, die dein Angebotsverprechen zusammenfasst und zum Kauf deines Angebotes anregt.

Ich habe allerdings für mich gemerkt, dass es mir leichter fällt, alle Begriffe für mein Angebots-Messaging etwas auseinanderzudröseln und versuche mich daher für dich an einer Abgrenzung.

Denn ich finde, es ist wichtig, sich anzuschauen, welchen Zweck die Einzelteile erfüllen, damit du das jeweilige Puzzleteil auch richtig für dich nutzen und einsetzen kannst. Lass uns die Unterschiede genauer ansehen:

Nutzenversprechen

Ein Nutzenversprechen (promise of benefit) ist die zentrale Aussage darüber, welchen konkreten Nutzen deine Kundinnen von deinem Coaching oder Kurs erwarten können. Es beantwortet die Frage, warum Kundinnen sich für dein Angebot und nicht für das der Konkurrenz entscheiden sollten.

Ein wirklich cooler Artikel, der das Thema noch vertieft, ist “Nutzenversprechen 1×1” von Neil Patel.

Werteversprechen

Das Werteversprechen (oder Value Proposition) ist eng mit dem Nutzenversprechen verbunden, aber es betont zusätzlich die Werte und Prinzipien, die hinter einem Produkt oder einer Dienstleistung stehen. Sie vermitteln also nicht nur den praktischen Nutzen, sondern zeigen auch deine emotionalen und ethischen Werte, die gleichzeitig auch für Kund*innen wichtig sein könnten.

Beispiele für ein Werteversprechen könnten sein:

„Ich unterstütze dich mit Ehrlichkeit und Transparenz, um nachhaltigen Erfolg zu erzielen.“

“Unsere Jeans ist nicht nur bequem, sondern auch nachhaltig produziert.”

Meins: “Mit mir entwickelst du wirksame Angebote und baust dir ein Onlinebusiness auf, dass dir Freiheit und Freude bringt.”

Ergebnisversprechen

Während dein Nutzenversprechen sich auf die Benefits konzentriert, fokussiert sich das Ergebnisversprechen auf die spezifischen Resultate oder Veränderungen, die deine Kund*innen durch dein Coaching erwarten können. Es geht darum, was sich spezifisch zum Besseren ändern wird. In diesem Blogartikel zeige ich dir, wie du in 3 Schritten herausfindest, welches Ergebnis dein Angebot versprechen sollte, damit es auch gekauft wird.

Beispiele für Ergebnisversprechen:

Mama-Coaching-Programm: “Reduziere deine wöchentlichen Überstunden und genieße mehr gemeinsame Mahlzeiten mit deiner Familie.”

Hundetraining-Coaching: “Erreiche, dass dein Hund zuverlässig auf Rückruf reagiert und entspannt an der Leine geht.”

Onlinekurs für souveränes Präsentieren: “Verbessere dein Mindset und meistere Präsentationstechniken, um deine nächste große Präsentation souverän und überzeugend zu halten.”

USP (Unique Selling Proposition)

Der USP ist das Alleinstellungsmerkmal, das dein Angebot von der Konkurrenz abhebt. Es beschreibt, was dein Produkt oder deine Dienstleistung einzigartig macht und warum Kund*innen sich für dein Angebot entscheiden sollten.

Beispiele USP:

Mama-Coach: „Ich biete als einziger Coach in der Region maßgeschneiderte Programme für berufstätige Mütter, die flexibel an die Arbeitszeiten meiner Klientinnen angepasst sind.”

Gesundheits-Coaching: “Ich biete exklusiv eine Kombination aus Ernährungsberatung, Mentaltraining und Organisationsberatung, die speziell darauf ausgerichtet ist, deine Ernährungsumstellung nachhaltig in deinen individuellen Alltag zu implementieren.”

In diesem Artikel erkläre ich dir meinen Ansatz zum USP-Match-Faktor, der für mich ein entscheidender Erfolgsfaktor für ein Angebot ist, das im voller werdenden Markt nicht untergeht.

Pitch

Ein Pitch ist eine kurze, prägnante Präsentation, die darauf abzielt, das Interesse eines potenziellen Kund*innen zu wecken. Ein Pitch beinhaltet oft die Elemente aus dem Nutzen-, Werte- und Ergebnisversprechen und ist darauf ausgerichtet, schnell und überzeugend das Interesse zu wecken und eine weitere Auseinandersetzung mit dem Angebot zu fördern.

Dein Angebotspitch ist zum Beispiel das, was du in den Header-Bereich deiner Salespage schreiben solltest und den du auf der Basis deines Nutzenversprechens und der Werte und Ergebnisse, die dein Angebot verspricht (die jeweils ja auch einen Nutzen für deine Kund*innen haben), formulierst.

Ich hoffe, diese Einordnung hilft dir dabei, deine Botschaften gezielt zu formulieren und deine Kund*innen von deinen Coaching-Angeboten zu überzeugen.

Lass uns jetzt die einzelnen Bausteine nochmal genauer anschauen – vor allem auch, wie du sie für dich entwickelst.

Nutzenversprechen: In 3 Schritten zur Formulierung

Ein starkes Nutzenversprechen zu entwickeln, ist ein Prozess, der ein bisschen Zeit und Kreativität erfordert. Aber keine Sorge, ich zeige dir, wie du Schritt für Schritt vorgehst, um ein unwiderstehliches Nutzenversprechen für dein Coaching-Angebot zu formulieren.

Schritt 1: Brainstorming – Welchen Nutzen bietest du auf verschiedenen Ebenen?

Bevor du dein Nutzenversprechen formulieren kannst, musst DU dir darüber klar werden, welchen Nutzen dein Coaching tatsächlich bietet.

Denke dabei an verschiedene Ebenen:

  • Emotionaler Nutzen: Wie fühlen sich deine Kund*innen, wenn sie mit dir arbeiten? Vielleicht gewinnen sie Selbstvertrauen oder reduzieren ihren Stress.
  • Sozialer Nutzen: Welche sozialen Vorteile bringt dein Coaching? Verbessern sich die Beziehungen deiner Kund*innen? Werden sie in ihrer Gemeinschaft oder Branche besser wahrgenommen?
  • Funktionaler Nutzen: Welche konkreten, messbaren Ergebnisse erzielst du für deine Kund*innen?

Schreibe all diese Punkte auf. Sei dabei ruhig großzügig und lass deiner Kreativität freien Lauf.

Schritt 2: Kund*innen-Feedbacks und Testimonials nutzen

Ein unschätzbarer Schatz an Informationen sind die Rückmeldungen deiner bisherigen Kundinnen. Durch Testimonials und Feedback kannst du genau herausfinden, was deine Kundinnen an deinem Coaching besonders schätzen und welche konkreten Vorteile sie erlebt haben. Nutze Gespräche und Feedbackbögen, um diese Goldnuggets einzusammeln.

Frage ganz gezielt bei deinen Kund*innen nach:

  • Was hat sich für dich durch das Coaching verändert?
  • Wie zeigt sich das in deinem Leben?
  • Was hat sich in deinem Leben/Business durch unsere Zusammenarbeit verbessert?

Nutze diese Rückmeldungen, um die häufigsten und stärksten Nutzenpunkte zu identifizieren und in deinem Nutzenversprechen zu verwenden.

Schritt 3: Formuliere dein Nutzenversprechen

Jetzt kommt der kreative Part: Dein Nutzenversprechen ausformulieren.

Hier sind einige Tipps, wie du es formulieren kannst:

  • Sei konkret: Vermeide vage Aussagen und werde so spezifisch wie möglich.
  • Sprich die Sprache deiner Kund*innen: Verwende Worte und Formulierungen, die deine Zielgruppe direkt ansprechen und ihre Bedürfnisse widerspiegeln.
  • Hebe dich ab: Zeige, was dich und dein Coaching einzigartig macht und warum Kund*innen gerade bei dir buchen sollten.

Wenn du diese 3 Schritte abgeschlossen hast, ist die solide Basis für dein Angebots-Messaging schon gelegt und du hast dein Nutzenversprechen so auf den Punkt gebracht, dass es deine potenziellen Kund*innen sofort anspricht und sie überzeugt, dass dein Coaching genau das Richtige für sie ist.

Dann nehmen wir jetzt mal das Werteversprechen unter die Lupe und was dabei wichtig ist.

Dein Werteversprechen: Wofür stehst du?

Ich mag das Werteversprechen, denn es hilft dir zu zeigen, wofür du stehst und unterstützt auch deinen USP. Das Werteversprechen geht über den reinen Nutzen deines Angebots hinaus.

Es betont die Werte und Prinzipien, die dein Coaching-Angebot ausmachen. So beantwortet es die Frage, warum Kund*innen sich emotional und ethisch zu deinem Angebot hingezogen fühlen sollten.

Wenn deine Werte und das, woran du glaubst, deutlich werden, dann wirkt das wie ein Magnet und Filter: Die richtigen werden sich angezogen fühlen und die falschen finden es blöd!

Genau das soll dein Werteversprechen auch tun.

An dieser Stelle kommen oft ein paar Ängste hoch und viele meiner Kundinnen sagen sowas wie: “Aber ich will doch niemanden abschrecken.”

Aber genau das sollst du tun! Du sollst die Menschen abschrecken, die sowieso nicht zu dir passen, mit denen die Arbeit anstrengend und nicht erfüllend wäre, weil ihr nicht die gleichen Werte teilt.

Werteversprechen im Coaching-Business

Wenn du deine Werte und Prinzipien deutlich machst, hilft dir das auch, eine tiefere Verbindung zu deinen Kund*innen herzustellen.

Besonders in einem Bereich wie Coaching oder Beratung, in dem Vertrauen und persönliche Bindungen eine große Rolle spielen, ist es relevant.

Formulierung deines Werteversprechens

Um dein Werteversprechen effektiv zu formulieren, folge diesen Schritten:

  • Schritt 1: Identifiziere deine Kernwerte: Überlege, welche Werte dir und deinem Coaching am wichtigsten sind. Das können Aspekte wie Ehrlichkeit, Transparenz, Nachhaltigkeit oder Empathie sein.
  • Schritt 2: Sei authentisch: Dein Werteversprechen sollte ehrlich und authentisch sein. Kund*innen merken schnell, wenn etwas nicht aufrichtig ist.
  • Schritt 3: Integriere Kund*innenfeedback: Nutze das Feedback und die Testimonials deiner Kund*innen, um zu verstehen, welche Werte sie besonders an deinem Coaching schätzen. Diese Erkenntnisse können dir helfen, dein Werteversprechen zu präzisieren.

Ein Beispiel für ein ausformuliertes Werteversprechen könnte sein:

„Ich unterstütze dich mit vollkommener Transparenz und Empathie auf deinem Weg zu mehr Selbstbewusstsein und innerer Stärke, weil ich fest daran glaube, dass authentische und nachhaltige Veränderungen die tiefsten und beständigsten sind.“

Indem du dein Werteversprechen klar und überzeugend formulierst, kannst du das Vertrauen deiner Kund*innen in dich stärken. Vergiss aber nicht! Ein Werteversprechen alleine ist nicht ausreichend! Es funktioniert nur, wenn du auch den Nutzen und das Ergebnis deutlich machst. Im nächsten Abschnitt schauen wir uns daher noch das Ergebnisversprechen an.

Dein Ergebnisversprechen: Zeig’ die konkreten Resultate

Jetzt geht es darum, ganz klar darzustellen, welche konkreten Verbesserungen deine Kund*innen erleben werden.

Ein starkes Ergebnisversprechen hilft dir dabei, deine potenziellen Kund*innen zu überzeugen, da sie genau wissen, was sie von deinem Coaching erwarten können.

Verkauf die Insel, nicht das Flugzeug!

Stell dir vor, du planst eine Reise. Wenn du ins Reisebüro gehst und die Mitarbeiterin zeigt dir verschiedene Flugzeuge und erzählt dir ganz viel über die Flughäfen, an denen du zwischenlandest, und wie toll dort der Wartebereich ist… wärst du überzeugt, die Reise zu buchen?

Leider machen Coaches oft genau das, wenn sie über ihre Angebote sprechen.

Sie reden über ihr Flugzeug – die tollen Methoden, die sie haben. Sie reden über die Zwischenstopps – ihren Prozess, den Kund*innen durchlaufen. Aber sie reden nicht über das Reiseziel – das Ergebnis!

Deine Kund*innen interessieren sich jedoch weniger für die Flugroute oder das Flugzeug (also die Methoden und Prozesse, die du verwendest). Sie wollen wissen, wo die Reise hingeht – was das Endziel ist. Sie wollen von Sandstrand, glitzerndem Meer, Palmen und Cocktails hören.

In diesem Sinne: Verkaufe das “Hawaii”, das Ergebnis der Zusammenarbeit mit dir, nicht NLP, EFT, systemisch oder sonst was.

So erstellst du ein überzeugendes Ergebnisversprechen

Um ein überzeugendes Ergebnisversprechen zu erstellen, befolge diese 4 Tipps:

  • Tipp #1: Sei spezifisch: Vermeide allgemeine Aussagen und werde so konkret wie möglich. Welche genauen Ergebnisse können deine Kund*innen erwarten?
  • Tipp #2: Messbare Ergebnisse: Wo immer möglich, quantifiziere die Ergebnisse. Zahlen und Fakten machen dein Versprechen glaubwürdiger.
  • Tipp #3: Nutze Testimonials: Verwende Erfahrungsberichte und Erfolgsgeschichten deiner bisherigen Kund*innen, um die Wirksamkeit deines Coachings zu untermauern.
  • Tipp #4: Sei realistisch: Versprich nur das, was du auch wirklich halten kannst. Übertreibungen und Luftschlossversprechen führen zu enttäuschten Kundinnen und schaden deiner Glaubwürdigkeit – das ist fatal für ein nachhaltig erfolgreiches Business. Denn du willst ja keine Kundinnen, die nur einmal bei dir kaufen, oder?

Beispiel für starke Ergebnisversprechen

  • Business-Coaching: „In meinem Business-Coaching-Programm lernst du, wie du innerhalb von sechs Monaten drei neue Großkunden gewinnst, indem wir gemeinsam maßgeschneiderte Verkaufsstrategien entwickeln und deine Networking-Fähigkeiten verbessern.“
  • Gesundheits-Coaching: „Durch mein Gesundheits-Coaching-Programm helfe ich dir, innerhalb von drei Monaten deine Essgewohnheiten nachhaltig zu verändern und deine körperliche Fitness zu steigern, sodass du mindestens zweimal pro Woche aktiv Sport treibst und dich insgesamt energiegeladener fühlst.“
  • Karriere-Coaching: „Mit meinem Karriere-Coaching wirst du innerhalb von drei Monaten eine Beförderung oder Gehaltserhöhung in deinem aktuellen Job erreichen, indem wir deine beruflichen Stärken herausarbeiten, gezielte Entwicklungspläne erstellen und dich auf wichtige Gespräche vorbereiten.“

Indem du konkrete und messbare Ergebnisse versprichst, zeigst du deinen potenziellen Kund*innen, dass dein Coaching eine echte Investition in ihre Zukunft ist. Das hilft ihnen, eine informierte Entscheidung zu treffen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie dein Angebot kaufen.

USP: Was ist an deinem Angebot besonders?

Beim USP geht es darum, zu zeigen, was das Alleinstellungsmerkmal deines Angebotes ist. Dabei geht es nicht darum, dass du etwas “noch nie Dagewesenes” haben musst, sondern vielmehr darum, herauszuarbeiten, warum dein Angebot das beste Match für deine Lieblingskund*innen ist.

Weil der USP nochmal eine ganz eigene Marke ist, habe ich dazu noch einen eigenen Artikel geschrieben. Lies hier gerne den Artikel zum 3 Bausteine für deinen USP.

Den perfekten Angebots-Pitch für Coaches entwickeln

Du hast dir jetzt bereits die Bestandteile für einen überzeugenden Angebots-Pitch erarbeitet. Gratulation!

Der Pitch fasst dein Nutzen-, Werte- und Ergebnisversprechen in einer kurzen, prägnanten und überzeugenden “Präsentation” zusammen.

Lass uns gemeinsam deinen starken Angebots-Pitch zusammenpuzzeln.

Elemente eines erfolgreichen Angebots-Pitches

Ein erfolgreicher Angebots-Pitch kann folgende Elemente enthalten:

Einleitung: Beginne mit einem starken Einstieg, der die Aufmerksamkeit deines Gegenübers weckt.

Nutzenversprechen: Welchen direkten Nutzen erhält dein Kunde durch dein Coaching?

Werteversprechen: Welche Werte und Prinzipien verkörperst du in deinem Coaching?

Ergebnisversprechen: Welche konkreten Ergebnisse kann dein Kunde erwarten?

USP: Warum ist dein Angebot das beste Match für deine Lieblingskundin und passt

Abschluss: Beende mit einem klaren Call-to-Action, der dein Gegenüber dazu ermutigt, den nächsten Schritt zu gehen.

Du musst nicht immer alle Anteile nutzen, wenn du über dein Angebot schreibst oder sprichst. Stell’ mal das eine, mal das andere in den Vordergrund.

Angebotsmessaging für Coaches entwickeln

Dein Angebotsmessaging umfasst alles, was dazu führt, dass die richtigen Menschen bei dir den Kaufen-Button drücken. Social Media Posts, Newsletter, wie du in Kennenlerngesprächen über dein Angebot sprichst.

Es geht darum, wie du über dein Angebot sprichst und schreibst, um den Wert und die Relevanz klar zu kommunizieren.

Der Pitch ist dabei die Grundlage, aber es geht weit darüber hinaus.

Unterschiedliche Aspekte in den Vordergrund stellen

Dein Angebots-Pitch bildet zwar die Grundlage für dein Angebotsmessaging, aber du sollst natürlich nicht ständig stur denselben Pitch wiederholen. Stattdessen kannst du je nach Kontext verschiedene Aspekte davon nutzen und sie mit weiteren Elementen ergänzen.

Persönlichen Bezug und Story einbinden

Erzähle deine persönliche Geschichte und die Mission hinter deinem Angebot.

Zeige, warum du genau dieses Angebot entwickelt hast. Erzähle, welchen Weg du selbst gegangen bist. Das hilft, eine tiefere Verbindung zu deinen Kund*innen aufzubauen.

Persönliche Geschichten machen dein Messaging authentisch und glaubwürdig. Sie zeigen die Herausforderungen, die du überwunden hast, und die Motivation, die dich antreibt.

Hier sind einige Tipps, wie du deine persönliche Story gut einbinden kannst:

  • Teile, warum du dein Coaching-Business gestartet hast. Was hat dich inspiriert und motiviert?
  • Erzähle von den Schwierigkeiten, die du gemeistert hast, und den Erfolgen, die du erzielt hast. Dies schafft eine emotionale Verbindung und zeigt deine Authentizität.
  • Verwende konkrete Beispiele und Anekdoten aus deinem Leben, um deine Botschaften zu untermauern.

Eine gute persönliche Geschichte bringt Menschen dazu, sich mit dir zu identifizieren und dir zu vertrauen. Es geht darum, nicht nur die positiven Seiten zu zeigen, sondern auch die Herausforderungen und Rückschläge, die du erlebt hast.

Über den Abholzustand & Kriterien sprechen

Der Abholzustand beschreibt, für wen dein Angebot gedacht ist und in welcher Situation sich genau diese Personen befinden. Darüber zu sprechen, hilft gezielt diejenigen anzusprechen, die am meisten von deinem Coaching profitieren können.

Hier sind einige Schritte, um den Abholzustand klar zu definieren:

Zielgruppe identifizieren: Bestimme, wer deine idealen Kund*innen sind. Frag dich dazu: Wer ist perfekt für genau dieses Angebot geeignet? Welche spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen haben diese Menschen? Gibt es Kriterien, die sie erfüllen müssen? Was wissen sie bereits zu deinem Thema?

Konkrete Situationen beschreiben: Zeige, in welchen Lebenslagen oder beruflichen Situationen sich deine Zielgruppe befindet. Dies kann helfen, eine präzise Ansprache zu entwickeln.

Emotionalen Zustand berücksichtigen: Verstehe die Gefühle und Emotionen deiner Zielgruppe in ihrer aktuellen Situation. Dies hilft, empathisch und gezielt zu kommunizieren.

Erst wenn du deine Lieblingskund*innen wirklich in der tiefe verstehst und sie das Gefühl haben, du würdest in ihrem Kopf schauen, wird dein Messaging wirklich relevant und ansprechend.

Angebotsmessaging untermauern: Praxisbeispiele & Erfolgsgeschichten

Praxisbeispiele und Erfolgsgeschichten helfen dir zusätzlich dein Angebotsmessaging weiter zu stärken und potenzielle Kund*innen zu überzeugen. Sie zeigen in der Praxis, wie effektiv dein Coaching ist und welche konkreten Ergebnisse deine Kundinnen erzielt haben. Lass uns nun anschauen, wie du diese Geschichten einbinden und optimal nutzen kannst.

Erfolgsgeschichten gezielt auswählen

Wähle Erfolgsgeschichten aus, die typische Herausforderungen und Erfolge deiner Zielgruppe widerspiegeln. Achte darauf, dass diese Geschichten nachvollziehbar und authentisch sind. Idealerweise sollten sie verschiedene Aspekte deines Angebots-Messagings abdecken, wie Nutzen-, Werte- und Ergebnisversprechen.

Zum Beispiel:

  • Mama-Coaches: Eine Geschichte, in der eine berufstätige Mutter durch dein Coaching eine stressfreie Morgenroutine entwickelt und dadurch mehr Zeit und Energie für ihre Familie gewonnen hat.
  • Hundetrainerinnen: Ein Erfahrungsbericht eines Hundebesitzers, der durch dein Programm eine harmonische Beziehung zu seinem Hund aufgebaut hat und unerwünschtes Verhalten erfolgreich korrigieren konnte.
  • Life-Coaches: Eine Erfolgsgeschichte eines Kund*innen, der durch dein Coaching seine Lebensziele klar definiert und konkrete Schritte unternommen hat, um diese zu erreichen.

Eine Beispiel-Case-Study findest du hier, sie zeigt, wie Nadja erfolgreich ein unverwechselbares Signature System entwickelt und ihre Dienstleistung skaliert hat.

Fazit: Dein Angebotsmessaging optimal einsetzen

Nachdem du nun die Grundlagen deines Angebotsmessagings kennst und weißt, wie du Nutzen-, Werte- und Ergebnisversprechen sowie deinen USP entwickelst kannst du deinen Content so erstellen, dass er zu deinem Angebot hinführt und immer dann wenn es relevant ist den Kern deines Angebotes auf den Punkt bringen.

Dein nächster Schritt

Damit du nicht nur ein gutes Angebotsmessaging hast, das dazu führt, dass deine Angebote gekauft werden, sondern deine Kund*innen auch begeisterst, so dass sie zu Fans werden die dich weiterempfehlen und auch gerne wieder bei dir kaufen brauchen deine Angebote einen WOW Effekt. Das schaffst du mit kleinen Überraschungen & Extras.

51 smarte Ideen dafür habe ich für dich hier zusammengestellt:

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