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Was sind skalierbare Produkte und wie bringen sie dir mehr Freiheit ins Business?

Träumst du auch manchmal davon, dass einfach Geld auf dein Konto kommt, ohne dass du etwas dafür tun musst? Ich schon. Seit ich 2016 das Buch die 4-Stunden Woche gelesen habe. 

Das Konzept von passivem Einkommen ist doch verführerisch, oder? Allerdings stehe ich dem Begriff “passiv” mittlerweile eher skeptisch gegenüber – zumindest wenn wir über ein Online-Coaching-Business mit eigenen Produkten reden. Denn so ganz passiv ist es nicht. 

Ein tolles Gefühl ist es trotzdem, wenn man gerade nicht aktiv arbeitet und ein *Pling* auf dem Handy einen Verkauf, also Geld auf dem Konto anzeigt.

Ich spreche in diesem Zusammenhang lieber von skalierbar statt passiv. Was ich damit meine und wie du auch zu so einem netten *Pling* kommst, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Was bedeutet skalierbar?

Laut Duden:

  1. die Größe eines Bildes o. Ä. unter Einhaltung der Proportionen ändern
  2. Software an die Leistungsfähigkeit der Hardware anpassen

Allgemein beschreibt Skalierung eine Größenveränderung.

Fotos können z.B. skaliert werden, also in ihrer Größe verändert werden. 

Wenn wir über Dienstleistungen sprechen, zu denen ich auch Coaching und Beratung zähle, geht es darum, dass du mehr Menschen helfen kannst, und somit auch mehr Geld verdienen kannst, ohne mehr deiner Zeit zu investieren. 

Der Perspektivwechsel für skalierbare Produkte

Dazu entwickelst du für dein Online-Coaching-Business Produkte. 

Damit dir das gelingt, braucht es einen Perspektivwechsel: Du verkaufst nicht deine Zeit. Du verkaufst Lösungen und Ergebnisse!

Das bedeutet, du lässt dich nicht mehr klassisch nach Stunden bezahlen oder verkaufst Stundenpakete, sondern du verkaufst ein Ergebnis. Ob deine Kundinnen das Ergebnis durch ein 1:1 Coaching oder einen Selbstlernkurs erreichen ist zweitrangig. Haupsache, sie erreichen das Ergebnis und können Erfolge feiern!

Sobald du damit beginnst Ergebnisse und Lösungen zu verkaufen, kannst du das mit ganz verschiedenen Formaten wie z.b. Onlinekursen, Workshops oder Workbooks… tun. Die Formate brauchen unterschiedlich viel Zeiteinsatz von dir.

Viel gepriesen ist ja der Onlinekurs in der Selbstlernvariante, aber es gibt unzählige Varianten von Onlinekursen und anderen Formaten. Es kommt immer darauf, an, was du willst, welche Ziele du hast und was zu dir und deinen Kundinnen passt.

Mit skalierbaren Angeboten hast du auf jeden Fall einen Hebel, der dir mehr Freiheit, mehr Umsatz und mehr Wirkung in dein Online-Coaching-Business bringt.

Skalieren geht auf einer Skala von 0-100

Skalieren hat ja was mit Skala zu tun und in meiner Welt gibt es nicht nur 0% Skalierung und 100% Skalierung, sondern auch alles dazwischen. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Formate, die du mehr oder weniger skalieren kannst und auch deine 1:1 Angebote sind skalierbar, indem du z.B. deinen Kundinnen vorbereitende Unterlagen erstellst, damit ihr das Ergebnis mit weniger Coaching-Stunden erreicht. Wenn du dich für das Ergebnis und nicht für die Stunden bezahlen lässt, hast du schon den ersten Schritt getan.

Skalieren mit Gruppenangeboten

Je mehr Menschen du gleichzeitig mit deinem Angebot helfen kannst, desto skalierbarer ist dein Angebot. Einen Onlinekurs ohne zusätzliche Betreuung kannst du unendlichen vielen Menschen gleichzeitig zur Verfügung stellen. Es ist also zu 100% skalierbar.

Ein Kurs, der gleichzeitig Betreuung bietet, oder bei dem du individuell Feedback gibst, kannst du nur mit einer bestimmten Anzahl an Teilnehmenden durchführen. Aber auch wenn z.B. nur 2 Teilnehmer*innen für einen Workshop hast, hast du deinen Zeiteinsatz im Gegensatz zu einer 1:1 Betreuung bereits halbiert.

Skalieren mit Selbstlernanteilen

Aber wie im Beispiel weiter oben bereits angerissen, kannst du auch Formate mit enger Begleitung und 1:1 Angebote skalieren, wenn du die Prozesse strukturierst und deinen Kundinnen für die Anteile, für die es keine Interaktion und keinen Austausch braucht, mit begleitenden Unterlagen eure Live-Sessions vor und nachbereiten lässt und ihnen so mit weniger Einsatz deiner Zeit zum Ergebnis verhilfst.

Die Mischung machst.

Bei den meisten Formaten ist es eine Mischung aus Selbstlernanteilen und Gruppenformaten und du darfst für dein Angebotsportfolio genau die Formate nutzen, die dir Spaß machen und zu dir und deinen Kundinnen passen. Wenn du gerne intensiv mit deinen Kundinnen arbeitest, solltest du nicht nur Selbstlernkurse anbieten, bei denen du den Fortschritt und die Erfolge deiner Kundinnen nicht mitbekommst. Außerdem darfst du deinen ganz individuellen Mix an wirksamen Angeboten entwickeln. Die Qualität muss bei skalierbaren Produkten nämlich nicht leiden! 

Es gibt glücklicherweise Alternativen zum “Ich habe 100 Stunden HD Videos für dich”-Kurs. 😉

Skalierbare Produkte für passives Einkommen? Jein!

Kommen wir nochmal zurück zum *Pling* und zum passives Einkommen. Mit bestimmten Angebotsformaten ist es natürlich möglich sich einen relativ „passiven“ Einkommensstrom aufzubauen. Ganz passiv ist dieses Einkommen allerdings nicht, denn auch ein Buch – ein klassisches Format für passives Einkommen, will erst einmal geschrieben werde. Dann ist es, wenn die Vertriebsstruktur z.B. über Amazon steht, tatsächlich passives Einkommen.

Ich habe ein paar Formate in meinem Angebotsportfolio, die sehr wenig meiner Aufmerksamkeit brauchen und immer wieder etwas Geld aufs Konto spülen, aber es geht mir dabei nicht nur um Umsatz, mit diesen Produkten verfolge ich vor allem andere Ziele, zum Beispiel das, Vertrauen aufzubauen, damit die richtigen Kundinnen auch mein Gruppenprogramm oder mein 1:1-Mentoring kaufen. 

Fazit

Wenn du skalierst, entkoppelst du deine Einnahmen von deinem aktiven Zeiteinsatz. Wie genau das für dich aussehen kann, ist ganz individuell, denn es gibt mehr als eine Strategie und ganz unterschiedliche Formate, die du nutzen kannst. Ganz passiv ist das nicht, aber ein Hebel für mehr Freiheit und mehr Umsatz ist es auf jeden Fall. 

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